Rückblick

Rückblick Oktober 2018: Ein Perspektiven-Wechsel der besonderen Art!

Was lange währt ...​​​​

Lange Zeit konnte ich die verschiedenen Bereiche meiner beruflichen Tätigkeit nicht so richtig zusammen bringen. Auf der einen Seite lehre ich Schamanismus, hier v.a. das Schamanische Reisen, auf der anderen Seite baue ich mir mein Online-Coaching-Business auf.

Von Anfang an wurde mir geraten, diese beiden Bereiche nicht nebeneinander, sondern zusammen unter einem Dach aufzubauen. Mir schien das lange Zeit irgendwie unmöglich, es sind doch zwei sehr unterschiedliche Bereiche. Tief in mir drin hatte ich wohl auch Bedenken, dass der Schamanismus meine Coaching-Kunden abschrecken könnte. Und so war es auch eine Vorsichts-Maßnahme, das in zwei Bereich zu spalten. Aber es ist wie mit uns selbst auch, wenn wir Teile von uns wegschieben oder abspalten können wir nicht unsere volle Kraft entfalten. So spürte ich zunehmend, dass auch die schamanismus-online.de Seite eine Zersplitterung meiner Kraft bedeutete und ich so nicht mein volles Potential ausschöpfen kann.

So entschied ich mich jetzt, dass es keinen Sinn macht, die beiden Teile weiterhin getrennt nebeneinander herlaufen zu lassen. Es wird Zeit, den Schamanismus als Teil von mir und meiner Arbeit in die Seite https://doris-buergel.de einzugliedern. Noch ist die Zusammenführung nicht komplett, aber sie wird im November neu an den Start gehen.


Neues erkennen durch einen veränderten Blickwinkel

In der vergangen Woche haben wir uns einen Wunsch erfüllt. Den Wunsch, einmal in einem Baumhaus zu übernachten. So  haben wir die letzten 4 Nächte in einem Haus auf Stelzen in Kopfing verbracht. Genauer gesagt nennt es sich Baumhotel, denn es ist wirklich komfortabel, Halbpension inbegriffen. Das Baumhaus befindet sich auf 10 Metern Höhe. Der Blick nach draußen geht in die Baumwipfel des Sauwaldes. So wird der Wald zwischen Kopfing und Passau genannt. Sauwald leitet sich nicht von dem gleichnamigen Tier ab, sondern von dem Passauer Wald, der unter österreichischer Herrschaft nicht mehr so genannt werden durfte. So kürzten die Bewohner ihn kurzerhand mit Sauwald ab.

Das Baumhotel ist Teil eines Baumkronenwegs. Alle anderen Gäste des Hotels waren zwei Nächte im Baumhaus, wir vier. Zu Beginn kamen mir plötzlich vier Nächte auch recht lang vor, aber was sich in den vier Nächten und Tagen für uns ergab ist wirklich großartig.

Mit jeder Nacht und jedem Tag in der Höhe erholten und entspannten wir uns mehr und es stellte sich immer stärker eine völlig andere Perspektive ein. Nachts schliefen wir im Baumhaus, tagsüber hielten wir uns die meiste Zeit auf dem Baumkronenweg auf. Unser Blick fiel dabei immer auf die Baumwipfel der Fichten, Buchen und Tannen. Wir entdeckten eine Eichhörnchen Familie, die ein großes Holzhaus in einem Wipfel einer Fichte bewohnte. Jeden Tag trauten sich die Eichhörnchen Kinder etwas weiter aus dem Haus hinaus. Am vierten Tag kletterte eines davon bereits ganz den Baum hinauf.

Wir entwickelten mit der Zeit einen anderen Blick auf die Bäume, die meisten davon waren Fichten. Am 3. Abend nahmen wir an einer Nachtwanderung mit einem Förster teil, der uns noch einmal eine weiteren Blickwinkel gewährte. Er sagte, dass in dieser Höhe und mit der zunehmenden ansteigenden Temperatur und den wenigen Niederschlägen in 20 Jahren keine Fichten mehr wachsen werden. Die Kürze der Zeit überraschte uns ein wenig, obwohl wir natürlich über die Probleme der Monokultur und die Borkenkäfer-Invasionen Bescheid wissen.

Am nächsten Tag nahmen wir noch einmal mehr die Not der Bäume und ihre mangelnde Wasserversorgung wahr. Fichten brauchen sehr viel Wasser und können es aufgrund der flachen Wurzeln nicht aus tieferen Schichten des Bodens aufnehmen.

All dies schaffte eine sehr starke Nähe zu den Bäumen, zur Natur als Ganzes. Es war eine ganz besondere Erfahrung. Die Natur kann uns helfen, wieder zu uns zurück zu finden. Ich kenne das schon von den vielen Nächten, die ich im Zelt verbracht habe. Die Verbindung zu den Wipfeln der Bäume und diese luftige Kraft der Bäume hatte ich bislang noch nicht so gespürt. Bisher halfen mir Bäume v.a. mich mehr zu erden.

Aus dieser wunderbaren Erfahrung nehme ich noch einmal eine neue Erkenntnis mit: die luftige Erfahrung der Höhe und der Majestät der Bäume, die ebenso wie wir Menschen, Himmel und Erde auf ihre ganz eigene Weise verbinden.


Ausblick November

Im November lerne ich endlich den Begründer der Neurographik kennen. Pavel Piskarev macht einen Workshop in München. Darauf freue ich mich sehr.


Vorheriger Beitrag
Ein Tag in meinem Leben als Persönlichkeits-Entwicklerin
Nächster Beitrag
“Du selbst, wer sonst?” Warum genau dieser Claim!

2 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

Karina Schuh
5. November 2018 20:09

Liebe Doris,
das ist tatsächlich ein sehr besonderer Artikel mit neuem Blickwinkel geworden. Ich freue mich schon auf Deine finale Webseite. Das Baumhotel hört sich toll an. Sicher hast Du viele neue Ideen entwickeln können bei soviel Ruhe und Natur. Wir sind auch sehr gern in der Natur und haben in den letzten Jahren viel gezeltet. Das ist etwas ähnliches. Mitten in der Natur kann man sich so viel Inspiration holen und tiiiief durchatmen!
Toller Artikel, tolle Ferien! Wunderbar zu lesen.
Alles Gute bei der Zusammenführung der beiden Webseiten!
Liebe Grüße
Karina

Antworten

    Danke Dir sehr, liebe Karina für die tolle Rückmeldung!
    Das ist ja interessant, dass Ihr auch viel zeltet, das machen wir nämlich auch. Und wir lieben es!
    Natur ist super, egal wie und wo man sie spüren kann. In der Nähe der Baumwipfel fand ich es einfach nochmal völlig anders als am Boden, das war so faszinierend.
    Alles Liebe Dir und nochmal herzlichen Dank!

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.

Menü