Rückblick August 2018: eigentlich nichts los im Sommer, aber es passiert ganz viel!
Rückblicke
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Im August sind Ferien, mein Sohn hat schulfrei und die Fragerei geht los: „Mama, was machen wir heute?“ und „Mama, ich weiß nicht was ich machen kann!“. So schön so gut. Nicht gerade die besten Voraussetzungen für eine selbständige Mama wie mich. Mal sehen wie es läuft und was ihm und mir so alles einfällt, ihn zu beschäftigen. Leider kommen nur die Dinge, die gemeinsam mit mir zu machen sind gut an. Also verbringen wir den ersten Teil der Ferien im Freibad. Hier mein Rückblick auf den Monat August:
Urlaub ohne Internet – gezwungen ins Hier-und-Jetzt
Dann geht es in den Urlaub – mit dem Zelt an die Ostsee. Ich hatte mir extra eine Powerbank gekauft damit das mit der Akkulaufzeit meines Smartphones kein Problem wird. Das Ding ist ziemlich schwer und hat ziemlich viel Leistung, trotzdem schafft es gerade 2-mal mein Handy aufzuladen. Also heißt es Akku bzw. Strom sparen, denn im Zelt gibt es keine Steckdose. Das mit dem Strom sparen fällt dann gar nicht so schwer, weil es hier am Strand oder in Strandnähe sowieso kein Netz gibt. Wenn ich Glück habe kommen einmal alle 24 Stunden irgendwann meine e-mails hereingeflattert – an manchen Tagen auch nicht. An Facebook ist gar nicht zu denken. Am Anfang ist es total ungewohnt, da gehen mir die Nachrichten von anderen Menschen auch ein wenig ab. Nach kurzer Zeit aber fange ich an, das wirklich sehr zu genießen. Auf Facebook kursierte doch schon seit Anfang des Sommers immer wieder dieses Wort „Internet- bzw. Facebook-Fasten“. Hier gelingt das von ganz alleine!
Die Sonne, das Meer sind sowieso Erfahrung und Eindruck genug. Ja es geht jetzt darum, ganz im Hier-und-Jetzt zu sein, sich mit nichts anderem abzulenken. Und … es gelingt mir immer mehr. Tief atmen und jeden Augenblick genießen. Ganz hier bei dem zu sein was ich gerade mache – eine zu tiefst körperliche Erfahrung.
Tiefe innere Prozesse – Seelentieftauchen bringt nicht nur mich voran
Manchmal meinen wir, dass es uns das Leben schwer macht – zumindest hatte ich das lange gedacht und des öfteren die Frage gestellt: „Warum ist es bei mir in meinem Leben so herausfordernd?“ Dass dieser Sommer etwas ganz besonderes werden würde auf einer sehr persönlichen Ebene hatte ich mir im Vorfeld schon gedacht, aber dass er es so in sich haben wird habe ich nicht erwartet. Es war wirklich ein sehr tiefer Prozess, der ins Eingemachte ging – Seelentieftauchen eben. Aber dieses tiefe Schürfen brachte eine ganz schöne Erkenntnis mit, die rein theoretisch betrachtet nichts NEUES ist. Doch selbst erfahren und gespürt ist es eine wahre Sensation:
1) Das Leben meint es immer gut mit mir! Alles was mir im Leben passiert an vordergründig Gutem oder Schlechtem hat eine positive Absicht und möchte mir nur etwas aufzeigen oder durch das Problem eine alte Geschichte endlich lösen oder aufsteigen lassen.
Und 2) das was geschehen soll passiert sowieso, auch wenn ich mich noch so dagegen sträube und es zu verhindern versuche. Mit Kontrolle des eigenen Lebens verhindere ich nur das Leben an sich und nicht die Dinge, die mir das Leben selbst bescheren möchte. Hingabe an das eigene Leben ist gefordert. Das ist eine wahre Herausforderung für mich, aber ich habe es immer wieder hinbekommen.
Wir haben in unserem Urlaub eine alte Familiengeschichte durchbrochen, aufgelöst und aufsteigen lassen. Diesmal habe ich das erkannt, aber es war nicht immer so. Ich bin durch so viele traumatische Erlebnisse in meinem Leben gegangen. Bislang konnte ich allerdings nicht die Liebe und das Gute in diesen Situationen erkennen. Am ehesten gelang mir das auf eine esoterische Weise, dass wir uns das auf einer anderen Ebene ausgesucht haben, aber nicht hier im Leben selbst. Jetzt kann ich die Liebe hinter den Dingen spüren und so schreibt sich meine Geschichte heute neu als eine absolute Erfolgsgeschichte!
Mein Coaching Business geht in die nächste Runde
Doris Bürgel – Coach und Persönlichkeitsentwicklerin – am Meer.
Auch wenn ich wie ich anfangs schon geschrieben habe kaum zum Arbeiten kam in diesem August, so hat sich doch unendlich viel getan in meinem Leben und in mir. Davon profitiert auch mein Business. Auch mein Business darf in die nächste Runde gehen und nochmal tiefer, nochmal authentischer und ehrlicher werden.
Ich fühle es so: Ich bin noch einmal mehr zu einem Coach geworden, der selbst viel erlebt hat, sehr viel für sich geklärt hat und daher sehr viel Mitgefühl und Erfahrung hat in der Begleitung von anderen Menschen. Ich kann mich noch einmal ein Stück mehr auf die Prozesse mit meinen Klienten einlassen und von außen Lösungen sehen, die im Prozess nicht erkannt werden können. So sehe ich mich als Begleiterin und Impulsgeberin, auch von tiefen Prozessen.
Ausblick auf den September:
Mitte September mache ich mal wieder real im Rahmen eines Programmes einer Freundin eine Einführung in das schamanische Reisen. Darauf freue ich mich schon sehr. In diesem Zuge möchte ich nun auch endlich die „Einführung ins schamanische Reisen“ online bringen. Der Kurs wird dann hoffentlich bald auf meiner anderen Seite: https://schamanismus-online.de zur Verfügung stehen.
Wenn Du wissen möchtest wie für mich der September war, dann schaue HIER!
Über die Autorin
Dr. Doris Bürgel
Dr. Doris Bürgel begleitet Frauen auf dem Weg zurück zu sich selbst – in ihre Lebendigkeit, ihre innere Stärke und in ein Leben, das sich wirklich stimmig anfühlt. Als Psychologin, Heilpraktikerin und NeuroGraphik®-Trainerin verbindet sie Tiefgang, Struktur und Intuition zu einem sicheren Raum für Heilung und Entwicklung. In ihrer Arbeit öffnet sie Wege, alte Verletzungen zu transformieren und das eigene Leben bewusst, frei und selbstbestimmt zu gestalten.
Ich kann mir heute vertrauen. Das ist ein Satz, den ich vor vielen Jahren wahrscheinlich nicht hätte sagen können, jedenfalls nicht mit der Bedeutung, die er heute für mich hat. Dabei war ich auch früher ein Mensch, der viel geschafft hat. Ich habe studiert, promoviert, mich durch schwierige Zeiten gekämpft, Ausbildungen gemacht, Ziele verfolgt und
Vertrauen fällt mir schwer. Sehr schwer sogar. Und wenn ich darüber nachdenke, was es für mich bedeutet, wieder Vertrauen zu lernen, merke ich, wie tief dieses Thema eigentlich reicht. Ich würde gerne sagen können, dass ich nach allem, was ich in meinem Leben erfahren, gelernt und über mich verstanden habe, heute dieses tiefe Vertrauen in
Es sind manchmal ganz kleine Situationen. Du weißt nicht genau, wie etwas gemeint ist. Du musst eine Entscheidung treffen und kannst noch nicht absehen, welche die bessere sein wird. Etwas läuft anders als erwartet. Eine Information fehlt. Niemand hat dir gesagt, wie du dich in dieser Situation verhalten sollst. Eigentlich nichts Dramatisches. Und trotzdem kann