Etwa dreißig Tage lang lag dieser Wal auf der Sandbank. Man hatte ihn befreit, er strandete wieder. Als wäre er in etwas gefangen, das sich nicht einfach lösen ließ. Irgendwann kam das Gutachten. Von Wissenschaftlern, die von außen schauten, die Lage einschätzten und ein Ergebnis formulierten, das klar klang: keine Überlebenschance. Man solle ihn würdevoll sterben

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Im ersten Teil dieser Reihe habe ich Jungs Konzept des Selbst so genau beschrieben, wie ich es konnte. Persona, Ich, Schatten, das Selbst als Totalität, Individuation als Alchemie – das sind Begriffe, die präzise sind. Und die gleichzeitig eine seltsame Eigenschaft haben: Je sorgfältiger man sie erklärt, desto mehr gleitet das Eigentliche weg. Das Benennen

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Das Ich ist der Teil von dir, den du kennst.Das Selbst ist das, was dich kennt. Es gibt Momente, in denen Menschen spüren, dass das Leben, das sie führen, und das Leben, das sie eigentlich leben wollen, zwei verschiedene Dinge sind. Nicht weil sie sich schlecht entschieden hätten. Nicht weil irgendjemand böse gemeint hätte. Sondern weil

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Es gibt Beziehungen, die uns nähren. Und solche, die uns erschöpfen. Manche Menschen sind da, aber kaum spürbar. Andere sind abwesend und trotzdem überall präsent. Manchmal fehlt Kontakt, wo wir ihn brauchen. Manchmal ist er zu viel, wo wir Luft bräuchten. NeuroKontakt, Algorithmus #6 der NeuroGraphik, greift genau hier an. Nicht als Methode, die Beziehungen repariert,

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Warum Glaubenssätze keine Gedanken sind und sich nur durch Erfahrung verändern„Ändere deine Gedanken – ändere dein Leben.“ Diese Botschaft begegnet einem heute überall. In Coaching-Angeboten, auf Instagram, in Podcasts. Und sie klingt verlockend einfach: Erkenne deinen Glaubenssatz, formuliere ihn um, denke ihn anders – fertig. Eine Sitzung, ein neues Mindset. Ich gehe damit nicht in Konflikt.

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Verstehen allein reicht oft nichtEs gehört zu den irritierendsten Erfahrungen überhaupt: Du verstehst etwas und es verändert sich nichts. Du erkennst ein Muster, kannst es einordnen, vielleicht sogar genau beschreiben, wie es entstanden ist. Und trotzdem reagierst du weiter auf die gleiche Weise, erlebst in vergleichbaren Situationen wieder dasselbe, obwohl dir längst klar ist, was

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