Es gibt einen Satz von Marianne Williamson, der mich schon lange beschäftigt. Er wird immer wieder Nelson Mandela zugeschrieben, stammt aber aus Williamsons Buch A Return to Love von 1992. Dort schreibt sie sinngemäß, dass unsere tiefste Angst nicht unsere Unzulänglichkeit sei, sondern unsere eigene Kraft. Und dann kommt dieser Satz, den wahrscheinlich viele kennen: Es sei unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, vor dem wir am meisten Angst hätten (Williamson, 1992).
Ich habe mich immer wieder gefragt, warum das eigentlich so sein sollte. Warum sollte ich Angst vor meinem Licht haben? Warum sollte es beängstigender sein, mein Potential zu leben, mich zu zeigen und wirklich das in die Welt zu bringen, was in mir steckt, als mich zurückzuhalten? Inzwischen glaube ich, dass zumindest ein Teil der Antwort für mich mit etwas zu tun hat, das auf den ersten Blick gar nicht nach Licht klingt: mit der Angst, Fehler zu machen und zu versagen.
Denn wenn ich mich wirklich zeige, werde ich sichtbar. Mit dem, was ich kann, mit meinen Ideen, meiner Kraft und meinem Potential. Gleichzeitig werde ich damit auch sichtbar mit dem, was vielleicht nicht funktioniert. Solange ich unter meinen Möglichkeiten bleibe, bleibt immer noch ein Hintertürchen offen. Ich hätte gekonnt, wenn ich wirklich gewollt hätte. Ich hätte es geschafft, wenn die Umstände anders gewesen wären. Ich konnte ja nicht, weil … Wenn ich dagegen wirklich losgehe und alles gebe, fällt dieses Hintertürchen irgendwann weg. Dann könnte ich alles geben und trotzdem scheitern.
Und genau das war für mich sehr lange eine ziemlich bedrohliche Vorstellung.
Wenn ein Fehler etwas über meinen Wert sagt
Fehler waren für mich früher kaum auszuhalten. Wenn ich etwas falsch gemacht hatte, war da sehr schnell Scham und mit dieser Scham kam ein Gefühl von Ohnmacht. Der Fehler war schließlich passiert. Ich konnte nicht auf die Rückspultaste drücken und dafür sorgen, dass er nie geschehen war. Natürlich kann man manches korrigieren, sich entschuldigen, etwas noch einmal anders machen. Aber erst einmal war es passiert und ich hatte keine Kontrolle mehr darüber, was daraus entstehen würde. Jemand konnte mich kritisieren, jemand konnte sagen, dass das falsch gewesen war. Und meistens brauchte es dafür noch nicht einmal jemand anderen. Das konnte ich selbst ziemlich gut.
Das Entscheidende daran war, dass ein Fehler für mich nicht einfach bedeutete: Ich habe etwas falsch gemacht. Sehr schnell wurde daraus etwas viel Grundsätzlicheres: Mit mir stimmt etwas nicht. Genau hier wird die Scham wichtig. In der psychologischen Forschung werden Schuld und Scham voneinander unterschieden, auch wenn die Grenze nicht immer so eindeutig ist, wie sie manchmal dargestellt wird. Schuld richtet sich stärker auf eine Handlung: Ich habe etwas getan, das ich als falsch empfinde. Bei Scham gerät viel stärker die eigene Person in den Blick. Ein Fehler kann sich dann nicht mehr nur wie ein Fehler anfühlen, sondern wie ein Beweis für die eigene Unzulänglichkeit (Tangney & Dearing, 2002).
Ich kenne dieses Gefühl sehr gut. Leistung hatte in meinem Leben sehr lange unmittelbar mit meinem Wert zu tun. Einer meiner tiefsten Glaubenssätze war: Wenn ich nichts leiste, bin ich nichts wert. Gute Leistung war selbstverständlich, sehr gute Leistung war besser und Fehler passten in dieses System eigentlich überhaupt nicht hinein. In meinem Elternhaus hieß es zwar durchaus, dass jeder Mensch Fehler macht. Gleichzeitig habe ich keine wirkliche Fehlertoleranz erlebt. Die Botschaft, die bei mir angekommen ist, war eine andere: Leistung wird erwartet und Fehler sollten möglichst nicht passieren. Wie tief dieser Satz in mir saß und warum Anerkennung von außen ihn nie beruhigen konnte, beschreibe ich in Wenn Leistung den Wert ersetzen muss.
Wenn dein Wert davon abhängt, was du leistest, bekommt ein Fehler deshalb eine Bedeutung, die weit über das hinausgeht, was tatsächlich geschehen ist. Dann ist eben nicht nur eine E-Mail falsch rausgegangen oder eine Entscheidung schlecht gewesen. Dein Wert selbst gerät ins Wanken. Menschen unterscheiden sich darin, woran sie ihren eigenen Wert knüpfen. Wenn Leistung zu einer solchen Bedingung für Selbstwert geworden ist, können Erfolg und Misserfolg sehr viel stärker darauf wirken, wie ein Mensch sich selbst erlebt (Crocker & Wolfe, 2001; Park et al., 2007).
Bei mir ging das sehr weit. Ich konnte mich für Fehler regelrecht verachten. Und Versagen war noch einmal etwas anderes. Einen falschen Link zu verschicken ist ein Fehler. Versagen bedeutete für mich, mit etwas wirklich Wichtigem zu scheitern. Dann hatte ich nicht nur etwas falsch gemacht, ich hatte es nicht geschafft. Und wenn Leistung darüber entscheidet, ob ich etwas wert bin, wird aus dem möglichen Scheitern irgendwann eine existenzielle Bedrohung: Wenn ich versage, bin ich nichts mehr wert.
Perfektionismus schützt vor mehr als einem schlechten Ergebnis
Von hier aus bekommt auch Perfektionismus für mich noch einmal eine andere Bedeutung. Perfektionismus wird schnell als der Wunsch beschrieben, alles besonders gut zu machen. Das greift zu kurz. Hohe Ansprüche und die problematischeren Seiten des Perfektionismus sind nicht dasselbe. Hohe Standards zu haben, etwas wirklich gut machen zu wollen und sich anzustrengen, muss überhaupt kein Problem sein. Schwierig wird es dort, wo Fehler kaum tolerierbar sind, wo starke Selbstkritik entsteht und wo ein nicht perfektes Ergebnis etwas über die eigene Person auszusagen scheint (Gäde et al., 2017). Die sogenannte perfektionistische Sorge um Fehler steht zudem in engem Zusammenhang mit der Angst, bei einem Misserfolg Scham und Bloßstellung zu erleben (Sagar & Stoeber, 2009).
Dann schützt Perfektionismus nicht nur davor, etwas falsch zu machen. Er schützt auch davor, mit der Scham in Berührung zu kommen, die ein Fehler auslösen könnte. Je perfekter ich bin, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass jemand einen Fehler entdeckt, mich kritisiert oder ich mich selbst als unzulänglich erleben muss.
Das erklärt vielleicht auch, warum der Satz „Fehler sind doch Lernchancen“ so oft ins Leere läuft. Natürlich sind Fehler Lernchancen. Heute würde ich diesen Satz sofort unterschreiben. Aber jahrzehntelang hätte man ihn mir hundertmal sagen können und er hätte an meiner inneren Reaktion wenig geändert. Wenn ein Fehler mein ganzes Selbst infrage stellt, interessiert sich ein Teil von mir herzlich wenig dafür, welche wunderbare Lernchance sich darin verbirgt. Warum ein Satz, den ich verstehe, an meiner inneren Reaktion so wenig ändern kann, beschreibe ich in Warum sich Glaubenssätze so hartnäckig halten.
Was Scham mit Ohnmacht zu tun hat
Bei mir kommt noch etwas hinzu. Ich glaube, dass meine Reaktion auf Fehler nicht nur mit dem leistungsorientierten Umfeld zu tun hat, in dem ich aufgewachsen bin. Da ist auch meine traumatische Geschichte. Und hier möchte ich vorsichtig sein, weil sich nicht jede Reaktion eines Menschen auf eine einzelne Ursache zurückführen lässt. Gleichzeitig weiß ich aus meiner eigenen Erfahrung, wie eng Scham und Ohnmacht für mich miteinander verbunden sind.
Ein Kind, das von Menschen verletzt wird, von denen es abhängig ist, befindet sich in einer Situation, die es kaum beeinflussen kann. Misshandlung und Vernachlässigung in der Kindheit stehen in einem deutlichen Zusammenhang mit späterem Schamerleben (Meng et al., 2026). Auch bei der Verarbeitung sexualisierter Gewalterfahrungen kann Selbstbeschuldigung eine Rolle spielen (Feiring et al., 2010). Das bedeutet nicht, dass jedes traumatisierte Kind automatisch die Schuld bei sich sucht. Für mich ergibt diese Verbindung rückblickend allerdings sehr viel Sinn.
Wenn ich heute auf meine damalige Reaktion auf Fehler schaue, erkenne ich darin etwas von dieser alten Ohnmacht wieder. Etwas ist passiert und ich kann es nicht mehr rückgängig machen. Jetzt bin ich dem ausgeliefert, was als Nächstes kommt. Genau deshalb ist die Rückspultaste für mich ein so treffendes Bild. Der Fehler selbst war oft gar nicht das größte Problem. Viel schlimmer war dieses Gefühl danach: Jetzt ist es passiert und ich habe keine Kontrolle mehr darüber.
Das Hintertürchen: Ich hätte gekonnt, wenn …
Und dann gibt es noch eine andere Möglichkeit, sich vor dem Scheitern zu schützen: gar nicht erst vollständig herauszufinden, was möglich gewesen wäre.
In der Psychologie gibt es dafür den Begriff des Self-Handicapping. Gemeint sind Strategien, durch die vor einer Leistungssituation Bedingungen entstehen oder genutzt werden, die später eine alternative Erklärung für einen Misserfolg liefern können. Wenn ich nicht alles gegeben habe und scheitere, kann ich mir immer noch sagen, dass das Ergebnis anders gewesen wäre, wenn ich mich wirklich angestrengt hätte. Das schützt den Selbstwert, zumindest kurzfristig (Berglas & Jones, 1978; Jones & Berglas, 1978).
Ich finde diesen Gedanken spannend, weil ich dieses Hintertürchen aus meinem eigenen Leben kenne. Gleichzeitig möchte ich eine Erkrankung, die mich über Jahre stark eingeschränkt hat, nicht nachträglich zu einer psychologischen Strategie erklären. Eine Erkrankung ist kein Self-Handicapping. Ich kann aber rückblickend sehen, welche Funktion sie für mich auch bekommen hat. Ich musste nicht alles geben. Ich musste nie vollständig herausfinden, was passiert, wenn ich wirklich alles gebe und es trotzdem nicht reicht. Es gab immer noch ein „Ich konnte ja nicht, weil …“.
Und vielleicht liegt genau hier eine mögliche Antwort auf meine Frage nach unserem Licht. Vielleicht fürchten wir unser Potential manchmal nicht, weil an unserer Größe selbst etwas Bedrohliches wäre. Vielleicht fürchten wir den Moment, in dem wir sie wirklich einsetzen und damit auch die Möglichkeit zulassen, mit allem, was wir können, zu scheitern.
Solange ich mein Potential nicht ganz lebe, kann ich an die Möglichkeit glauben, dass ich eigentlich viel mehr könnte. Wenn ich losgehe, muss ich irgendwann herausfinden, was wirklich möglich ist.
Heute mache ich immer noch Fehler
Natürlich mache ich heute Fehler. Es gehen falsche Links raus, ich übersehe etwas oder treffe eine Entscheidung, die sich später als ungünstig herausstellt. Wenn mir dann zwanzig Menschen schreiben, dass der Link nicht funktioniert, bin ich übrigens keineswegs erleuchtet genug, mich darüber zu freuen. Dann nervt es mich einfach. Einer hätte gereicht.
Aber etwas Entscheidendes ist anders geworden. Mein Selbstwert hängt nicht mehr daran, ob ich alles richtig mache. Ich weiß, dass ich kann, was ich tue. Ich weiß auch, dass ich mein Bestes gebe. Und wenn trotzdem etwas schiefläuft, dann ist etwas schiefgelaufen. Mehr erst einmal nicht. Worauf ich mich heute verlassen kann, wenn etwas schiefgeht, beschreibe ich in Mir selbst vertrauen: Worauf ich mich heute verlassen kann.
Und ich merke heute, dass diese Veränderung weiter reicht als bis zu meinem Umgang mit kleinen Fehlern. Sie verändert auch, was ich mich überhaupt zu wagen traue. Am deutlichsten sehe ich das gerade an meinem Business. Ich stelle mich neu auf, investiere viel und gehe mit Dingen nach draußen, bei denen ich nicht vorher wissen kann, ob sie so funktionieren werden, wie ich es mir vorstelle. Früher wäre allein diese Unsicherheit schwierig für mich gewesen. Heute kann ich ziemlich klar sagen: Ich gehe all in.
Und wenn etwas nicht funktioniert, würde ich inzwischen wahrscheinlich zuerst analysieren. Wo liegt der Haken? Welche Stellschraube stimmt noch nicht? Was habe ich übersehen? Was kann ich verändern? Vielleicht ist es eine kleine Schraube und vielleicht muss ich an ein ziemlich großes Rad ran. Aber aus einem Ergebnis, das nicht meinen Erwartungen entspricht, folgt für mich nicht mehr automatisch die Frage, was mit mir nicht stimmt.
Ein Fehler ist von einem Urteil über mich wieder zu einer Information geworden.
Wann Fehler wirklich zu Lernchancen werden
Deshalb kann ich heute auch diesen oft gehörten Satz sagen, ohne dass er sich für mich hohl anhört: Fehler sind Lernchancen. Ich habe inzwischen oft genug erlebt, dass ich gerade aus den Dingen, die nicht funktioniert haben, enorm viel gelernt habe. Viele Fehler mache ich tatsächlich nur einmal, weil ich danach etwas verstanden habe, das ich vorher nicht wusste. Fehler können Lernen ermöglichen, insbesondere dann, wenn sie korrigiert werden, Rückmeldung erfolgt und die zugrunde liegenden Denk- oder Handlungsprozesse betrachtet werden (Metcalfe, 2017). Frese und Keith (2015) betonen außerdem, dass es nicht reicht, Fehler zu vermeiden. Entscheidend ist auch, wie wir mit einem Fehler umgehen, nachdem er geschehen ist.
Aber vielleicht kommt das Lernen erst an zweiter Stelle. Solange ein großer Teil meiner Energie dafür gebraucht wird, mich für einen Fehler zu verurteilen, mich zu schämen und meinen eigenen Wert wiederherzustellen, ist es sehr schwer, neugierig auf das zu schauen, was passiert ist. Lernen braucht einen gewissen inneren Abstand. Ich muss überhaupt erst in der Lage sein, einen Fehler anzuschauen, ohne gleichzeitig mich selbst vor Gericht zu stellen. Wenn der Schutz des eigenen Selbstwertes bei einem Misserfolg in den Vordergrund rückt, kann das das Lernen und die Selbstregulation erschweren (Crocker et al., 2006).
Vielleicht kannst du deshalb einmal beobachten, was in dir geschieht, wenn dir ein Fehler unterläuft. Fragst du dich: Was kann ich daraus lernen? Oder beginnt sofort ein innerer Prozess, in dem du dich selbst bewertest? Wie sprichst du mit dir? Und vor allem: Würdest du mit einem anderen Menschen genauso sprechen?
Stell dir ein Kind vor, das gerade etwas Neues lernt. Es probiert etwas aus, macht einen Fehler, versucht es noch einmal und macht den nächsten. Würdest du dieses Kind dafür verachten? Würdest du daraus schließen, dass mit ihm etwas nicht stimmt? Wahrscheinlich würdest du ziemlich selbstverständlich verstehen, dass Lernen genau so funktioniert.
Oder stell dir eine Freundin vor, die etwas wagt, das ihr wichtig ist. Sie versucht es und scheitert. Würdest du ihr erklären, dass dieses Scheitern nun bewiesen habe, dass sie nichts kann? Wahrscheinlich würdest du gemeinsam mit ihr schauen, was passiert ist und wie es weitergehen kann.
Und dann schau darauf, wie du mit dir selbst umgehst. Vielleicht stellst du fest, dass du mit zweierlei Maß misst.
Vielleicht geht es gar nicht darum, keine Angst mehr zu haben
Für mich bedeutet Fehlertoleranz heute nicht, dass mir alles egal geworden ist. Ich möchte weiterhin gute Arbeit machen. Ich habe hohe Ansprüche an mich und daran hat sich wenig geändert. Ich möchte auch weiterhin möglichst keine falschen Links verschicken. Der Unterschied liegt woanders: Mein Wert steht nicht mehr jedes Mal mit auf dem Spiel.
Und vielleicht ist das eine Voraussetzung dafür, das eigene Potential wirklich zu leben. Solange ich nur dann etwas wert bin, wenn ich erfolgreich bin, muss ich mich vor dem Scheitern schützen. Wenn mein Wert aber nicht mehr davon abhängt, ob etwas gelingt, entsteht plötzlich viel mehr Freiheit. Dann kann ich ausprobieren, lernen, korrigieren und noch einmal anfangen. Ich kann mich zeigen, obwohl ich nicht weiß, wie es ausgeht.
Vielleicht ist das für mich heute die spannendste Lesart dieses Satzes von Marianne Williamson. Ich weiß nicht, ob wir tatsächlich unser Licht mehr fürchten als unsere Dunkelheit. Aber ich weiß, dass es Mut braucht, ins eigene Licht zu treten, wenn mit jedem Schritt nach vorne früher auch der eigene Wert auf dem Spiel stand.
Heute kann ich mit meinem Potential anders umgehen. Ich muss nicht mehr beweisen, dass ich etwas wert bin. Ich darf herausfinden, was möglich ist.
Und wenn ich dabei einen Fehler mache, bin ich immer noch ich.
Du selbst, wer sonst?
Literatur
Berglas, S. & Jones, E. E. (1978). Drug choice as a self-handicapping strategy in response to noncontingent success. Journal of Personality and Social Psychology, 36(4), 405–417.
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Crocker, J. & Wolfe, C. T. (2001). Contingencies of self-worth. Psychological Review, 108(3), 593–623.
Feiring, C., Cleland, C. M. & Simon, V. A. (2010). Abuse-specific self-schemas and self-functioning: A prospective study of sexually abused youth. Journal of Clinical Child & Adolescent Psychology, 39(1), 35–50.
Frese, M. & Keith, N. (2015). Action errors, error management, and learning in organizations. Annual Review of Psychology, 66, 661–687.
Gäde, J. C., Schermelleh-Engel, K. & Klein, A. G. (2017). Disentangling the common variance of perfectionistic strivings and perfectionistic concerns: A bifactor model of perfectionism. Frontiers in Psychology, 8, 160.
Jones, E. E. & Berglas, S. (1978). Control of attributions about the self through self-handicapping strategies: The appeal of alcohol and the role of underachievement. Personality and Social Psychology Bulletin, 4(2), 200–206.
Meng, X., Han, C., Chen, J., Zhou, C., Assink, M. & Gao, S. (2026). Child maltreatment as a risk factor for shame: A three-level meta-analytic review. Child Abuse & Neglect, 178, 108176.
Metcalfe, J. (2017). Learning from errors. Annual Review of Psychology, 68, 465–489.
Park, L. E., Crocker, J. & Kiefer, A. K. (2007). Contingencies of self-worth, academic failure, and goal pursuit. Personality and Social Psychology Bulletin, 33(11), 1503–1517.
Sagar, S. S. & Stoeber, J. (2009). Perfectionism, fear of failure, and affective responses to success and failure: The central role of fear of experiencing shame and embarrassment. Journal of Sport and Exercise Psychology, 31(5), 602–627.
Tangney, J. P. & Dearing, R. L. (2002). Shame and guilt. Guilford Press.
Williamson, M. (1992). A return to love: Reflections on the principles of A Course in Miracles. HarperCollins.
