Jahresrückblick 2018: Innere Entwicklung und vieles auf den Punkt gebracht!

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Vor einem Jahr fing alles an: Ich wollte ein Online-Business starten. Damals hatte ich beschlossen, einen Teil meiner Tätigkeit als Psychologin und Heilpraktikerin auch online in Coachings anzubieten.  

Mir wurde schnell klar, dass ich dazu ein eigenes Thema brauche, sprich eine präzise Positionierung. Davon war ich letztes Jahr allerdings weit entfernt, denn zu mir kamen bisher Menschen mit den verschiedensten Anliegen. Das jetzt zu präzisieren und auf den Punkt zu bringen war eine Stange Arbeit. Ich bin es angegangen, auch wenn es viel Arbeit bedeutete. 
ABER: Der Entschluss stand: Ich wollte es wagen und wirklich auch durchziehen, den Traum vom flexibleren und freieren Business umzusetzen.

In diesem Artikel zeige ich, welche innere Entwicklung ich in diesem Jahr durchgemacht habe, was ich erreicht habe und was für 2019 der nächste Schritt sein wird.

Meine Positionierung oder um was es mir wirklich geht

Meine ersten Überlegungen mein Angebot zu präzisieren gingen dahin, Frauen zu unterstützen, freier und unabhängiger zu werden. Ich wollte ihnen zeigen, wie sie die an sie gestellten Erwartungen souverän zurück weisen können, um damit weniger abhängig von außen zu sein. Es sollte darum gehen, ein unabhängiges Leben aufzubauen.

Dies ist auch heute noch ein Teil meiner Positionierung, aber es geht mir jetzt um mehr, um viel mehr. 

Heute ist mein Thema, Menschen, die sich fremdbestimmt und wie in einem Hamsterrad fühlen auf dem Weg zu sich selbst zu begleiten. Sie empfinden ihr Leben nicht mehr als ihr eigenes und funktionieren nur noch. Gleichzeitig sehnen sie sich nach einem freien selbstbestimmten Leben und sie wissen, dass tief in ihnen selbst mehr steckt. Ich zeige ihnen, wie sie wieder zu sich selbst finden, die eigenen Wünsche und Begabungen erkennen und ihr ureigenes und perfekt zu ihnen passendes Leben leben: In ihrer eigenen Großartigkeit.

Mir ist es enorm wichtig, meine Klienten wieder zu sich selbst zu führen und sie wieder für ihr eigenes Leben zu begeistern. Die meisten Menschen können so viel und haben schon so viel gemacht in ihrem Leben. Sie können das aber selbst oft überhaupt nicht wertschätzen. Ich habe die Gabe, diese Fähigkeiten und Möglichkeiten in anderen Menschen zu erkennen und ihnen zu spiegeln. Zusammen finden wir heraus, was die Menschen wirklich ausmacht, was sie wirklich gut können und wo sie sich weiter- und hinentwickeln können, damit sie ihre eigene Großartigkeit auch wieder in ihrem Leben spüren können.

Neue Webseite online und anschließender Provider-Wechsel

Im März hatte ich dann meine erste Webseite selbst aufgesetzt. Schamanismus-online war nun besuchsbereit im Netz. Ich war mächtig stolz, dass ich das alleine geschafft habe. Allerdings gab es immer wieder Probleme, denn einige WordPress-Plugins vertrugen sich nicht mit meinem Provider. Auf die Plugins wollte ich nicht verzichten, so wechselte ich Anfang Juli zu einem neuen Webhoster. Der Umzug war aufwändig, aber sonst weitgehend problemlos. Einen positiven Nebeneffekt hatte das Ganze: Mein Selbstbewusstsein hinsichtlich Technik stieg und ich begann zu glauben, dass nicht alle technischen Schwierigkeiten mit meinen fehlenden Technik-Kenntnissen zusammenhängen. Seitdem tue ich mir bei vielem sehr viel leichter.

Drei Webseiten waren mindestens eine zu viel!

Schon lange habe ich meine Praxis-Webseite am Start, die ich allerdings bis Mitte des Jahres nicht selbst gebaut hatte. Diese Seite ist für meine Kunden hier vor Ort gedacht. Auf ihr stehen meine Angebote und auch eine Wegbeschreibung zu meiner Praxis. Diese Seite ist nicht geeignet meinen neuen Coaching-Kunden zu zeigen für was ich stehe und was ich konkret anbiete.

Eine meiner ersten Ideen für mein Online-Business war, einen Einführungskurs ins schamanische Reisen online anzubieten. Dazu habe ich mir die Domain https://schamanismus-online.de gesichert. Ich baute die Seite auf, schrieb ein paar Blog-Artikel mit einer genauen Anleitung zum schamanischen Reisen und platzierte einen Lead-Magneten darauf: eine geführte schamanische Reise in den inneren Garten. Die Reise kam sehr gut an und wurde oft heruntergeladen. Doch mein Weg ging weiter.

Mir wurde es immer wichtiger mein Thema mit dem eigenen selbstbestimmten Leben unabhängig vom schamanischen Reisen zu platzieren und dort meine Coaching-Kompetenz zu zeigen. Aus dieser Überlegung entstand die Seite https://doris-buergel.de. Dort positionierte ich mich mit meinem neuen Thema, steckte wirklich viel Herzblut in diese Seite und überarbeitete sie seitdem fortlaufend.

https://doris-buergel.de Du selbst wer sonst

Immer wieder wurde mir angeraten den Schamanismus in doris-buergel.de zu integrieren. Irgendwann sah ich auch die Vorteile in dieser Option und beschloss mit einem weinenden Auge meine Schamanismus-online-Seite aufzugeben und integrierte sie in meine Hauptseite. Jetzt ist mein Schamanismus-Angebot hier zu finden: https://doris-buergel.de/schamanismus/. Die Domain schamanismus-online.de wird ebenso darauf umgeleitet.

Neurographik oder wie das Zeichnen wieder in mein Leben kam

Im April entdeckte ich die Neurographik. Am Anfang war es mir nicht klar, wie sehr mich diese Methode faszinieren und begeistern würde. Gezeichnet habe ich immer wieder in meinem Leben. Allerdings war es die letzten Jahre in den Hintergrund getreten.
Ich absolvierte in einem Monat den Ziel-Navigator-Kurs von Jörg Lehmann und den Neurographik-Spezialistenkurs des Instituts für Analytische Psychologie und lernte von Olga de Schouwer und Jörg Lehmann ganz viel über die Neurographik. Ich zeichnete viel, reichte viele Zeichnungen ein und bekam das Spezialisten-Zertifikat.
Meine Begeisterung für die Methode und mein Wille so viel wie möglich über die Neurographik zu lernen führten dazu, dass ich mich spontan zum Trainerkurs anmeldete. 

Im November startete dann der Trainerkurs und fast gleichzeitig fand ein Workshop mit Pavel Piskarev, dem Begründer der Neurographik in München statt. Meine Begeisterung stieg zu diesem Zeitpunkt noch einmal ein Stückchen mehr, weil es so wunderbar war den Meister in Aktion zu sehen und zu spüren, dass da noch viel mehr geht mit dieser Methode als ich vor dem Workshop dachte. Genaueres zu diesem Workshop beschreibe ich in meinem Blog-Artikel: Ein Monat ganz im Zeichen der Neurographik.

Doris Bürgel wendet Neurographik im Coaching an

Mein neuer Claim

Im Juli stolperte ich über einen Kurs von Judith Sympatexter Peters. Ich war Teilnehmerin ihres ersten Kurses "Auf die Texte fertig los!". Teil dieses grandiosen Kurses, der mittlerweile Text-Erfolgskurs heißt, war die Entwicklung eines Claims. Judith ist eine starke Verfechterin für Claims. Sie ist der Meinung, dass jedes Unternehmen einen Claim braucht und auch jede noch so kleine Unternehmerin. Das mache den Unterschied zwischen einem guten und einem sehr guten Unternehmen aus. 

So weit so gut. Judith gab uns in dem Kurs einige Tools an die Hand, die uns Vorschläge für mögliche Claims lieferten. Diese Tools waren dazu gedacht in das Claim-Denken rein zu kommen.
Bei mir ergab sich bei der Suche der Vorschlag "Ich selbst, wer sonst?" Traf dieser Vorschlag nicht wunderbar genau den Kern meiner Botschaft und  meines Businesses? Ich drehte und wendete das Ganze noch ein paar Mal hin und her, aber es gab nichts mehr zu drehen. Das ist mein Claim! Denn das ist mehr oder weniger mein Thema mit dem ich schon mein ganzes Leben lang beschäftigt bin.  Genau das möchte ich auch in die Welt bringen.

Nach ein paar Monaten entschied ich mich dann noch für eine kleine Veränderung, genauer gesagt eine kleine Anpassung meines Claims. Denn in erster Linie geht es ja um meine Kunden und nicht um mich selbst, auch wenn der ursprüngliche Claim genau mein Thema und mein Motto verkörperte. Ich änderte den Claim zu: "Du selbst, wer sonst?" Die ausführliche Geschichte zu meiner Claim-Entwicklung findest Du noch einmal in diesem Blog-Artikel.

Bloggen mit Judith Sympatexter

Die Begeisterung von Judith für Texte ist irgendwann auch zu mir übergesprungen. Ihr und ihrem Kurs traute ich es zu, auch mich zum Bloggen zu bringen. Ganz konkret sah ich hier die Chance zu lernen, wie ich gute und ansprechende Texte schreiben kann und ergriff sie spontan, indem ich mich für den Blog-Erfolgs-Kurs anmeldete. Die inspirierende, aufmunternde und manchmal auch fordernde Art des Sympatexters brachten mich dazu, von September bis Dezember 2018 stolze 15 Blog-Artikel zu schreiben. Zwei davon sind gerade offline, weil ich sie noch einmal überarbeite und ergänze.
Im neuen Jahr geht es weiter mit dem Content-Erfolgskurs, in dem es neben dem Bloggen auch um Content in anderen Social Media Kanälen geht.

Mindset und die Folgen

Es wird ja immer wieder gesagt, Business-Aufbau sei ein Turbo in der eigenen persönlichen Entwicklung! Da dachte ich lange: ja und? Persönlichkeitsentwicklung gehört schon  seit mehr als 20 Jahren zu meinem Leben und ist nicht Neues für mich. Aber das Thema "sichtbar werden" hat es tatsächlich noch einmal richtig in sich.
Im Herbst bin in auf einen sehr hinderlichen Glaubenssatz gestoßen. Die ausführliche Geschichte dazu findest Du in meinem Blog-Artikel Der Arsch-Engel und Deine große Chance. Ich hatte tatsächlich ganz tief in mir geglaubt, dass mir Menschen weh tun und mir nichts Gutes wollen. Dieser Glaubenssatz war ein Schutzmechanismus für mich, der sich aus meiner Lebensgeschichte geformt hat. Schutz auf der einen Seite, weil er mich zum Rückzug gezwungen hat und mich so vielleicht auch das ein oder andere Mal vor einer Verletzung geschützt hat. Aber auf der anderen Seite zieht ein solcher Glaubenssatz auch erst recht Verletzungen der eigenen Person an. Und er ist ein enormer Hemmschuh, wenn es darum geht, Menschen für sich und seine Arbeit zu begeistern und sichtbar auf vielen Kanälen zu werden.
Seitdem ich diesen Glaubenssatz aufgelöst habe, fühlt sich fast alles komplett anders und neu an. Es ist viel einfacher für mich Facebook Posts zu veröffentlichen und es gibt Zeiten, da fließen die Informationen nur so aus mir heraus. Für diese Veränderung bin ich sehr, sehr dankbar.

Doris Bürgen ganz ich selbst

Fazit

2018 war für mich ein Jahr der Reifung und der inneren Entwicklung. Ich habe viele Schritte im Innen gemacht und nicht so viele sichtbare im Außen. Es fühlt sich an als wäre ganz viel in mir zu einem guten Ende gebracht. Jetzt bin ich bereit nach außen zu gehen.

2018 habe ich mein (Lebens)-Thema gefunden. Das Thema um das es in meinem Leben schon seit Anbeginn ging und jetzt auch in meinem Business gehen wird. Es geht darum, wer oder was ich wirklich bin und es geht darum zu beschreiben, wie ich meinen Weg gefunden habe, ganz bei mir selbst anzukommen. Denn es gibt sicherlich viele Menschen, die davon profitieren können. Und natürlich geht es darum, meine KundInnen wieder auf dem Weg zu sich selbst und in die eigene Kraft zu begleiten. 

Ausblick auf 2019

Globales Thema für 2019

2019 geht es um uns selbst und darum, wie wir wieder ganz bei uns selbst ankommen können. Es geht darum, nicht mehr anderen Menschen zu glauben, irgendwelchen Gurus zu folgen oder das zu machen, was jemand anderer macht, den Du sehr verehrst oder dem Du einfach bisher ganz viel zu verdanken hast. Sondern es geht darum, Deine eigene Wahrheit zu finden, ganz tief in Dir zu suchen und Dein Eigenes zu erkennen. Es geht darum, dass Du ganz Du selbst wirst und auf Dich selbst hörst. Impulse von außen können immer nur kleine Anstupser sein, die wahren Impulse kommen von innen, tief aus Dir heraus.  Höre deshalb auf Dich selbst, spüre in dich hinein, viele Antworten findest Du in dir. Die Antworten, die Du selber findest, die wirklich aus Dir heraus kommen sind die Dinge, die Dich wirklich weiter bringen. Sie helfen Dir viel mehr als alles, was Du von Außen hörst.

Meine Herausforderungen

Für mich geht es 2019 darum, wirklich im Außen sichtbar zu werden. Ich werde auf mehreren Kanälen meine Impulse verbreiten: natürlich weiter im Blog auf dieser Seite, in Facebook und Pinterest. Instagram und YouTube stehen 2019 auch auf meinem Plan. 

Mein Ziel für 2019 ist es, deutlich mehr Kunden online zu gewinnen. 2018 habe ich erfahren, dass Online-Coaching wirklich sehr effektiv ist und Menschen auf einer ganz tiefen Ebene weiter bringen kann.
In meine Praxis kommen immer wieder Menschen, die 400 km Anfahrt in Kauf nehmen, um mit mir zu arbeiten. Vieles geht da mittlerweile auch online. Trotzdem werde ich weiterhin 4-Stunden-Settings in München anbieten für Menschen, die sehr schnell einen großen Richtungswechsel in ihrem Leben erreichen möchten. 

Darüber hinaus möchte ich 2019 einen Teil meines Wissens auch in einem Online-Kurs weiter geben. Was genau das Thema sein wird wird sich erst noch zeigen, da es viele mögliche Themen und Ansatzpunkte gibt. 

Ich freue mich auf 2019, denn ich spüre schon jetzt, dass es ein Jahr der Blüte und der Weiterentwicklung im Außen sein wird.

Alles Liebe für Dich in 2019! 


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2 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Liebe Doris,
    Du hast so viel erreicht im Jahr 2018. Dein Artikel ist sehr interessant geschrieben! Ich lasse mich von Dir mitziehen und motivieren!
    Ich freu mich zu sehen wie es weitergeht im neuen Jahr!
    Herzlichst, Karina

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